Mädchenprojekt Zukunft

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1.  Was ist Ihre Rolle im Projekt?
Mein Name ist Petra Supplie. Ich bin Tischlerin und Anleiterin in handwerklichen Kursen zur Berufsorientierung für Mädchen und junge Frauen.

2. Worum geht es in Ihrem Projekt?
Im „Mädchenprojekt Zukunft“ können Schülerinnen ihr Talent 
für`s Sägen, Schrauben und Dübeln  entdecken. 
Sie lernen den Umgang mit Werkzeugen und Maschinen
 und setzen ihre eigenen Ideen  um.
Dabei lernen sie neue Berufsfelder im Handwerk kennen,
und bei Interesse beraten und begleiten wir sie in Praktikum und Ausbildung.
Handwerkerinnen und Pädagoginnen stehen ihnen zur Seite
 und motivieren die Mädchen, auch bei Schwierigkeiten durchzuhalten. 
Das betrifft nicht nur die Arbeit an ihrem Werkstück, 
sondern auch ihre Schullaufbahn. 
Das werkpädagogische „Mädchenprojekt Zukunft“ 
bietet nämlich auch Kurse für Schulmüde an, in denen die Mädchen
 über das praktische Arbeiten in der Werkstatt die Lust am Lernen wiederentdecken.
Das Projekt arbeitet sowohl schulbegleitend in der Prävention von Schulmüdigkeit 
als auch als außerschulischer Lernort in der Intervention 
mit Schülerinnen, die die Schule bereits verweigern. 

3. Wer ist der Träger?
Trägerin des Projekts ist das Handwerkerinnenhaus Köln e.V.
Der gemeinnützige Verein wurde 1989 gegründet,  ist Träger der freien Jugendhilfe und setzt sich seitdem mit verschiedenen Projekten für Chancengleichheit und die Förderung von Mädchen und Frauen im handwerklich – technischen Bereich ein.

4. Welche Zielgruppe möchten Sie erreichen?
Unsere Zielgruppe sind Schülerinnen zwischen 8 und 18 Jahren. 
Wir arbeiten mit Mädchen und jungen Frauen, die wir für das Handwerk begeistern wollen.
Außerdem mit Mädchen, die sozial benachteiligt sind, 
die einer  besonderen Unterstützung bedürfen, 
wie zum Beispiel bei Schulmüdigkeit oder Schulverweigerung. 
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5. Welche Ziele möchten Sie verwirklichen?
Wir unterstützen  Mädchen und junge Frauen dabei,
 ihre persönlichen Lebens- und Berufsperspektiven zu finden und zu verwirklichen.
Unser Ziel ist es,  soziale und gesellschaftliche Benachteiligungen auszugleichen,
das heißt auch Benachteiligungen aufgrund von Geschlecht oder Herkunft.
Wir vermitteln den Teilnehmerinnen Selbstvertrauen und Erfolgserlebnisse,
motivieren sie zum Schulabschluss
und erweitern ihr Berufswahlspektrum  um den handwerklich-technischen Bereich.

6. Auf welchen Zeitraum ist die Durchführung angelegt?
Unser „Mädchenprojekt Zukunft“ führen wir seit Jahren erfolgreich durch – pro Jahr erreichen wir über 1300 Mädchen.
Das möchten wir auch in Zukunft tun!
Unser Projekt ist daher nicht auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt, sondern auf lange Zeit und damit auf Nachhaltigkeit angelegt.

7. Was wird für die Umsetzung benötigt?
Wir haben :
unsere langjährigen FörderInnen und KooperationspartnerInnen,
das große Interesse und die Begeisterung der Mädchen, 
und das tolle Engagement unserer Mitarbeiterinnen, 

zur weiteren Etablierung benötigen wir zusätzlich ein nachhaltiges Fundraising-Konzept, um weiterhin dauerhaft FörderInnen zu gewinnen.


8. Warum sollte ich das Projekt unterstützen?
Mit unserem Konzept und den vielfältigen Angeboten für Mädchen 
sind wir einmalig in Deutschland. 
Wir eröffnen Mädchen neue Perspektiven in der Berufswahl jenseits von traditionellen Geschlechterrollen, ermöglichen die Erfahrung von Selbstwert und Selbstwirksamkeit, wir motivieren zum Schulabschluss und sind damit  ein wirkungsvoller Meilenstein auf ihrem weiteren Lebensweg.